Landesliga-Kader Fortbildung 2016

Am 02.09.16 fand in Kronberg die diesjährige Fortbildung für die Schiedsrichter des Landesliga-Kaders statt. Dieser Kader besetzt mit Unterstützung von Kollegen des Oberliga-Kaders die Landesliga Süd Herren, die Oberliga-Damen sowie ausgewählte Jugend-Oberligen.

Zur Freude des Kaderverantwortlichen Christian Theis, der Referenten Louis Schumann und Thomas Tschendel, sowie der VP Spielbetrieb Karin Arndt, glänzten bis auf 4 krankheitsbedingte Absagen alle Kollegen mit Anwesenheit. Insgesamt 36 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter fanden sich bei tropischen Temperaturen in den Seminarräumen in Kronberg ein. Ein gesonderter Dank gebührt dem MTV Kronberg für die reibungslose und unproblematische Abwicklung.

Erstmalig wurde dieses Jahr wieder ein Lauftest durchgeführt, vorerst auf freiwilliger Basis, welchen alle 12 teilnehmenden Kollegen bestanden haben. Nach anschließendem Schreiben des verpflichtenden Regeltests wurde per Videosequenzen Entscheidungstraining und Situationsanalyse durchgeführt, was zu teilweise hitzigen Diskussionen und reger Teilnahme führte. Erstmalig konnte hier auf Videos aus den eigenen HBV-Ligen zurückgegriffen werden, was dem Ganzen einen besonderen Reiz verlieh.

Nach einem weiteren Theorieblock über die Saisonvorgaben des DBB, konnten die Organisatoren die Teilnehmer in die noch 34 Grad warme Nacht entlassen. Wir möchte uns für die engagierte Teilnahme bedanken und wünschen all unseren Schiedsrichtern einen guten Saisonstart.

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Die Teilnehmer während des Regeltests

E-SR Prüfungsmodul in Limburg durchgeführt

Am vergangenen Samstag fand im Rahmen der „Domstadt-Finals“ ein von der SRK veranstaltetes E-SR Prüfungsmodul in Limburg statt. Im Rahmen dieses Vorbereitungsturniers für Mannschaften bis Bezirksliganiveau, leisteten 15 E-SR ihre Praxisprüfung zum Erlangen der D-Lizenz ab. Die Schiedsrichter leiteten Vorrundenpartien bei hitzigen Temperaturen und – teilweise unerwartet – noch hitzigeren Partien. Die Prüfer Christian Theis und Thomas Tschendel zeigten sich mit den Leistungen im Großen und Ganzen sehr zufrieden und konnten fast allen angereisten Schiedsrichtern positives Feedback geben.

Bei solchen Maßnahmen ist insbesondere der individuelle Vergleich der Schiedsrichter hilfreich und interessant, sodass wir den ein oder anderen Kollegen für eine Integration in den Förderkader im Auge behalten werden.

Ein gesonderter Dank gilt den Baskets Limburg e.V. für die vortreffliche Organisation des Turniers, welche solche Maßnahmen erst ermöglicht. Wir hoffen sehr, dass wir auch im nächsten Jahr die Möglichkeit haben werden, in Limburg oder anderswo, ein Prüfungsmodul zu veranstalten.

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Teilnehmer Prüfungsmodul in Limburg

Bericht zur erweiterten SRK Sitzung am 15.08.2016

Am vorletzten Montag fand die diesjährige erweiterte SRK Sitzung im LSBH in Frankfurt statt. Dieses Gremium setzt sich aus der ständigen SRK sowie den jeweiligen Bezirksschiedsrichterwarten zusammen. Erfreulicherweise waren seit langer Zeit wieder alle vier Bezirke vertreten.

Im Bezirk Kassel herrscht durch Alai Barite weiterhin Kontinuität. In diesem Jahr konnte wieder ein E-Lehrgang angeboten werden, der auch sehr gut besucht war. Dennoch stellt die große Fläche und dezentrale Vereinsstruktur des Bezirks Kassels immer wieder neue Herausforderungen.
Im Bezirk Gießen wird es ab der kommenden Saison erstmals einen Bezirkskader geben. Unter der Leitung von Thorsten Dlugosch sollen junge und talentierte Schiedsrichter durch Ansetzungen mit erfahrenen Kollegen an die höheren Kader herangeführt werden. Der promovierte Psychologe hatte u.a. in diesem Sommer den DBB-Coaching Workshop besucht und wird als Coach zum Einsatz kommen.
Das in der Vergangenheit große Problem der Prüfungsspiele im Bezirk Frankfurt konnte durch die Arbeit des neuen Bezirksschiedsrichterwarts Firat Uzuner weitestgehend in den Griff bekommen werden. Mittelfristig soll hier ebenfalls ein Bezirkskader getestet werden.
Im Bezirk Darmstadt ist mit Gereon Kubitza ein weiteres neues Gesicht am Tisch gewesen. Hier ist der Bezirkskader seit vielen Jahren etabliert und soll wie bisher weitergeführt werden.

Nach dem bereits vorgestellten Verbandstagsbeschluss soll ab der kommenden Saison in den Jugend-Oberligen mU12, mU14, mU16, mU18 sowie wU15 jeweils ein Schiedsrichter namentlich angesetzt werden. Die SRK hat sich dazu entschieden, dass in der mU18 weiterhin zwei Oberliga- bzw. Förderkader Schiedsrichter eingesetzt werden sollen um den Nachwuchs möglichst gewinnbringend zu fördern. Die übrigen Ligen werden durch die jeweiligen Bezirkskader mit verfügbaren Kolleginnen und Kollegen angesetzt. Der 2.Schiedsrichter wird dann immer vom Heimverein gestellt werden. Da im Bezirk Frankfurt bisher kein solcher Kader existiert, sollen die Vereine jeweils einen Kandidaten für diese Ansetzungen benennen, die vom Bezirksschiedsrichterwart angesetzt werden können. Für den Fall, dass kein Schiedsrichter zur Verfügung steht, teilen die Ansetzer Karin Arndt dies mit. Diese wird darauf hin den Heimverein beauftragen auch den 1.SR zu stellen. In diesem Fall hat der Gastverein auch das Recht, einen eigenen 2.SR mitzubringen.

Erik Etzelmüller berichtete als Verantwortlicher der Aus- und Fortbildung, dass die Organisation der diesjährigen Pflichtfortbildungen danke der guten Zusammenarbeit mit den Bezirksschiedsrichterwarten quasi abgeschlossen sei. Es sind genügend Termine in jedem Bezirk angeboten, um jedem Schiedsrichter im Zeitraum September/Oktober einen Besuch einer Fortbildung zu ermöglichen. Weiterhin gilt: Alle Schiedsrichter, die bis zum 15.10. keinen der angebotenen Fortbildungstermine wahrgenommen haben, können ab diesem Datum nicht mehr als Schiedsrichter eingesetzt werden. Eine Reaktivierung ist danach entweder durch den Besuch eines Reaktivierungsmoduls (kostenpflichtig) oder einer Fortbildung zu Beginn der kommenden Saison möglich.

Im Bezug auf das Thema Ausbildung wies Erik erneut auf die Möglichkeit eines Prüfungsmoduls als Alternative zu den Prüfungsspielen hin und ermunterte die Bezirke dies verstärkt in Betracht zu ziehen. Nachdem im Bezirk Darmstadt bereits vor zwei Jahren ein Prüfungsmodul angeboten wurde und auch der Bezirk Gießen in den letzten beiden Saisons jeweils ein solches Modul anbot, wird am kommenden Wochenende auch erstmals der Bezirk Frankfurt ein solches Modul durchführen.

Louis Schumann berichtete von positivem Feedback zur Oberliga-Fortbildung in Alsfeld. Weiterhin stehen noch die Fortbildungen für die Bezirkskader in Gießen und Darmstadt sowie der Landesliga Süd Lehrgang an, welcher von Christian Theis erstmalig organisiert werden wird.

Zum Schluss wurde noch das Videoportal besprochen, welches ab der kommenden Saison in der Oberliga flächendeckend zum Einsatz kommen wird. Die SRK nimmt sich vor, mit Hilfe der hochgeladenen Videos auch unter der Woche Videocoachings durchzuführen um somit einen zusätzlichen Mehrwert aus diesem Tool zu gewinnen.

Bericht zur SRK Sitzung am 16.05.2016

Am Pfingstmontag fand die zweite diesjährige SRK Sitzung im LSBH in Frankfurt statt. Erstmals hatte der neue Referent Louis Schumann hierzu eingeladen. Er ist der Nachfolger von Dennis Kroeschell, welcher sein Amt in der vergangenen Sitzung zur Verfügung gestellt hatte.
Als neues Mitglied konnte die SRK dagegen Christian Theis aus Limburg begrüßen (siehe Foto). Gleichzeitig wird Pascal Siegert studienbedingt nicht mehr für die Ansetzungen der LLS zur Verfügung stehen, möchte der SRK aber in einem anderen Aufgabengebiet weiter erhalten bleiben. Die genaue Aufteilung und Beschreibung der Aufgabenfelder ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Ansetzungen der LLS werden kommissarisch von Thomas Tschendel mit übernommen werden.

Eröffnet wurde die Sitzung mit einem ausführlichen Bericht zur LSK 2016 von Louis Schumann. Hierbei wurden viele neue Projekte des DBBs vorgestellt. So werden beispielsweise die Richtlinien zur SR Aus- und Fortbildung von Seiten des DBB überarbeitet. Konkrete Details wurden allerdings nicht bekannt gegeben. Auch das Thema E-Learning spielte eine größere Rolle. So wurde das Portal weiter ausgebaut und soll bald zur Verfügung stehen. E-Learning ist dann nicht nur für neue E-SR als Einstieg für ihren LSE-Lehrgang gedacht, sondern soll auch für die Qualifikation zu höheren Lizenzstufen genutzt werden. Des Weiteren wird es Kurse für Kampfgericht und Ehrenamt geben. Dies hängt auch damit zusammen, dass ab der Saison 2017/18 in allen Bundesligen eine Kampfrichter-Lizenz bzw. ein Zertifikat erforderlich sein soll. Weitere vorgestellte Projekte sind eine Respekt-Kampange nach HBV-Vorbild, eine baldige Einführung des elektronischen Abschreibebogens (ESS), eine Homepage Service-Point sowie eine Schulung für SR-Ausbilder.

Neben der LSK gab es auch ein Treffen mit den Referenten der Landesverbände der RLSW. Die Kaderverantwortlichen Horst Molitor und Jürgen Unger teilten mit, dass die 1.RL auf 28 Schiedsrichter verkleinert wird. Gleichzeitig wird es einen Förderkader in der 2.RL geben, welcher talentierte Oberliga-SR über Spiele in der Regionalliga Damen zusammen mit Regionalliga-SR an die 2.RL heranführen soll. Auch das Coaching soll angeglichen werden. Hierzu wird es einen gemeinsamen Coaching-Lehrgang der Verbände Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und des Saarlandes geben.

Erik Etzelmüller berichtete über die in der vergangenen Saison durchgeführte Ausbildung von E-Schiedsrichtern, welche zahlenmäßig an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen konnte. Dennoch kommt es bei der Organisation von Prüfungsspielen teilweise immer noch zu Engpässen und die Möglichkeit zur Durchführung eines Prüfungsmoduls wird noch zu wenig von den Bezirken genutzt.
Mit dem „Selbstcoaching“-Bogen wurde eine neue Möglichkeit vorgestellt, in Prüfungsspielen, Praxis-Modulen und Coachings häufig gemachte Fehler zu vermeiden. Er wird ab sofort für neue E-SR vorgestellt und ist auch für alle anderen SR unter Dokumente zu finden.
Die Organisation der diesjährigen Pflichtfortbildungen schreitet voran. Hierbei ist noch nicht sicher, ob Regeländerungen eingeführt werden oder nicht.

Eine langwierige Diskussion wurde zu den getroffenen Verbandstagsbeschlüssen geführt, welche die namentliche Ansetzung eines Kader-Schiedsrichters in den Jugend-Oberligen U12, U14, U15, U16 und U18 vorschreiben. Dem positiven Aspekt, dass eine gemeinsame Leitung von Kader- und Vereins-SR für einen Austausch und Weitergabe von Wissen sowie die Förderung und Sichtung von talentierten Vereins-SR genutzt werden kann, steht die Problematik gegenüber, dass die für diese Spiele für Kader-SR geltenden Vorgaben nicht einfach auch auf die Vereins-SR angewandt werden können. Dies schließt insbesondere die Vorbereitung auf das Spiel mit einer PreGame-Conference ein, welche ein rechtzeitiges Erscheinen in der Halle zwingend voraussetzt. Ein weitaus größeres Problem der neuen Regelung ist, dass die JOL in der Vergangenheit gezielt zur Förderung junger Kader-SR genutzt wurde. Insbesondere die Neulinge haben mit der getroffenen Regelung  nicht mehr die Möglichkeit eines geordneten Einstiegs. Nichtsdestotrotz wird die SRK versuchen, den Vorgaben gerecht zu werden. Für zukünftige Anträge würde sich die SRK wünschen, dass Änderungen, die die SR-Ordnung betreffen, vorher gemeinsam besprochen werden.

Elisa Martin berichtete, dass die Sichtung neuer Kader-SR bereits im Rahmen der Bezirkspokale begonnen wurde und bei den JOL-Qualis fortgesetzt wird.

Nach über fünf Stunden intensiver und konzentrierter Diskussion wurde die Sitzung für beendet erklärt und der nächste Sitzungstermin für den 15. August festgelegt.

Neues Mitglied der SRK: Christian Theis

Neues Mitglied der SRK: Christian Theis

Christian Theis und Gereon Kubitza beim JtfO-Bundesfinale 2016

Im Rahmen des Bundesfinales von „Jugend trainiert für Olympia“ (JtfO) führte der DBB vom 24.-27.04.16 eine Recruiting- und Coaching-Maßnahme für talentierte Nachwuchsschiedsrichter durch. 32 Schiedsrichter wurden auf Empfehlung ihrer Landesverbände nach Berlin eingeladen. Hessen wurde dieses Jahr durch Gereon Kubitza und Christian Theis vertreten.

Nachdem am Dienstagmittag das unmittelbar am Alexanderplatz gelegene Hotel bezogen wurde, trafen sich alle Schiedsrichter um 18:00 Uhr im Berliner Senatsgebäude. Hier fand neben einem ersten Kennenlernen, ein schriftlicher Regeltest und eine Präsentation über die Erwartungen an JtfO-Schiedsrichter statt. Nach Beendigung der Empfangsveranstaltung um 21:00 Uhr suchten die meisten Referees zeitnah ihre Hotelzimmer auf, da die ersten Begegnungen am nächsten Tag bereits um 8:30 Uhr starteten. Mit Einbezug von U-Bahn-Fahrt, Fußweg und Vorbesprechung klingelte der Wecker am Mittwoch und Donnerstag für viele Kollegen bereits um 6:00 Uhr. An diesen beiden Tagen, an denen Vorrunden- und Platzierungsspiele stattfanden, hatte jeder Kollege ungefähr 6-7 Kurzspiele (2 x 10 Minuten) zu pfeifen, was verbunden mit der Intensität der Spiele und Dauer der Hallenwechsel eine nicht zu unterschätzende körperliche Belastung darstellte.

Während der Kurzspiele wurden die Schiedsrichter von DBB-Coaches beobachtet und bewertet. Hier wurden hilfreiche Tipps zu Außenwirkung, SR-Technik, Mechanics und einigem mehr gegeben. Als Coaches agierten die Beko-BBL-Schiedsrichter Carsten Straube, Dominik Bejaoui und Armin Mutapcic, sowie DBB-Ansetzer Horst Molitor und Jochen Böhmcker.

Am Mittwochabend fand im bekannten Senatsgebäude noch ein Block Videoarbeit zur 2-SR-Technik statt. Hier wurde auf Videos zurückgegriffen, welche am selben Tag in den Hallen aufgenommen wurden. Die Erkenntnisse hieraus sollten am folgenden Donnerstag direkt umgesetzt werden.

Am Donnerstagnachmittag wurde es in den Hallen dann zum ersten Mal spannend, da nun die Halbfinalansetzungen vergeben wurden. Sowohl Gereon (in WK3-Jungen) als auch Christian (in WK2-Mädchen) wurden eingeteilt.

Donnerstagabend fand die Abschlussbesprechung in einem Berliner Restaurant statt. Horst Molitor richtete sich als Organisator der Sichtungsmaßnahme an die Schiedsrichter und erklärte sich mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden. Nach dem Essen kam es zur brennend erwarteten Bekanntgabe der Finalspielansetzungen. 8 von 32 Schiedsrichtern wurden anhand der gezeigten Leistungen hierfür ausgewählt. Aus Hessen kam Christian zu der Ehre das Finalspiel der WK2-Mädchen zu leiten.

Die Finalspiele wurden am Freitagvormittag in der Sömmeringhalle ausgetragen, wonach sich anschließend die Schiedsrichter inklusive unserer beiden Hessen mittels ICE wieder auf den Heimweg begaben.

„Es war wirklich eine ganz tolle Erfahrung und wir konnten viele hilfreiche Tipps mitnehmen, um an uns Schiedsrichtern zu arbeiten. Insbesondere die ständig wechselnden Kollegen und Spielniveaus machen das Ganze anspruchsvoll und interessant!“

Gereon und Christian

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Links: Die hessischen Schiedsrichter beim JtfO-Bundesfinale, Christian und Gereon. Rechts: Christian mit seinem Kollegen aus dem WK2-Mädchen-Finale Hannes Pflug aus Baden-Württemberg

Bericht zur SRK Sitzung vom 15.02.2016

Am vergangenen Montag fand die erste diesjährige SRK Sitzung im LSBH Frankfurt statt. Zunächst ging es um die Kaderplanung für die kommenden Saison 2016/17. Abhängig davon, ob es zur neuen Saison Regeländerungen geben wird, soll die nächste Hessenkader-Fortbildung vor oder nach den Sommerferien stattfinden. Dringend verbessert werden muss das Coaching der Schiedsrichter, hierbei soll hoffentlich auch die Videopflicht in der kommenden Saison beitragen.

Die Ausbildungssituation konnte weiter verbessert werden. Insgesamt 89 der 119 neu ausgebildeten E-SR haben bereits alle Module besucht. Die Durchfallquote beim theoretischen Test ist mit 68 % allerdings noch hoch und soll durch zusätzliche Inhalte in den Modulen verbessert werden. Gleichzeitig hofft man auf eine baldige Einführung des E-Learnings durch den DBB. Hier können verschiedene Inhalte bereits vor dem LSE-Lehrgang behandelt werden und es kann somit mehr Platz für andere Themen geschaffen werden.

Gemäß der Richtlinien sollen zwischen den Sommer- und Herbstferien wieder Pflichtfortbildungen für alle Schiedsrichter im HBV durchgeführt werden. Schiedsrichter, die bis zum 15.10.2016 keine Fortbildung besucht haben, werden auf inaktiv gestellt. Interessierte Vereine werden gebeten, vorhandene Seminar- oder Schulungsräume mit Beamer, wo Fortbildungen stattfinden können, mit Terminvorschlägen an den jeweiligen Bezirksschiedsrichterwart zu melden.

Zum Schluss gab der Vorsitzende der SRK, Dennis Kroeschell, bekannt, ab der kommenden Saison nicht mehr in diesem Amt zur Verfügung zu stehen.

Bericht zum Bundesjugendlager 2015

Von Elisa MartinAm diesjährigen Bundesjugendlager, wo sich die besten Spieler des Landes treffen um die begehrten Plätze der erweiterten Kader der Jugendnationalmannschaften zu ergattert, waren natürlich auch Schiedsrichter dabei. Auch ich wurde eingeladen um drei Tage intensiv gecoacht zu werden.

FIBA sowie BBL-Schiedsrichter und Funktionäre haben diese Tage super genutzt, um uns Schiedsrichter zu beobachten, zu analysieren und uns so viele Tipps wie möglich mit auf den Weg zu geben. Mit Videoarbeit und dem Austausch mit den Bundestrainern konnten wir auch aus anderen Perspektiven auf unsere Schiedsrichtertätigkeit schauen. Persönliches Highlight war die Leitung des Halbfinals der Jungen und das Spiel um Platz 3 der Mädchen. Nach einem anstrengenden, intensiven, lehrreichen und lustigen Wochenende mit tollen Kollegen freue ich mich auf meine nächsten Spiele um weiter an mir zu arbeiten und mich weiter zu entwickeln.
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Bericht zur erweiterten SRK Sitzung vom 14.09.2015

Am vergangenen Montag fand im LSBH Frankfurt eine erweiterte SRK Sitzung statt. Neben den Vertretern aus Kassel, Gießen und Darmstadt war auch erstmals Firat Uzuner in seiner neuen Funktion als Schiedsrichterwart des Bezirks Frankfurt vor Ort. Neben der erneuten Etablierung eines Bezirkskaders, wird er wieder mehr Struktur und Übersicht in die Organisation von Prüfungsspielen im Bezirk Frankfurt bringen. Neben den Berichten aus den Bezirken wurde auch von Seiten der SRK aus den einzelnen Bereichen wie Hessenkader, Aus- und Fortbildung sowie Nachwuchsförderung berichtet.

Eine gemeinsame Diskussion wurde zum Ablauf der Informationsweitergabe bei Prüfungsspielen sowie der Nachwuchsförderung geführt. Des Weiteren wurden allgemeine Fragen der Teilnehmer beantwortet und Unklarheiten in Abläufen beseitigt.

 

Bericht zur SRK Sitzung vom 19.06.2015

Am gestrigen Freitag hatte Dennis Kroeschell zur zweiten diesjährigen SRK-Sitzung nach Gernsheim geladen. Neben gutem Essen standen auch verschiedene Punkte aus den einzelnen Zuständigkeitsbereichen auf der Tagesordnung.
Erster Haupttagespunkt war die Organisation der diesjährigen Hessenkader Fortbildung. Diese wird – wie bereits in den Jahren zuvor – zweitägig stattfinden. Dabei wird erstmals Gebrauch des neuen HBV-Leistungszentrums in Alsfeld gemacht werden. Neben den angestammten Hessenkader-Schiedsrichtern wird der Lehrgang mit Rookies aufgefüllt. Hierzu wurden u.a. während der diesjährigen Oberliga-Qualifikationsturniere verschiedene Coachings durchgeführt. Die Landesliga-Fortbildung soll wieder an einem Freitagabend vor Saisonbeginn stattfinden.
Fortbildungen auf Bezirksebene sollen wieder auf freiwilliger Basis angeboten werden. Hierzu erhalten die Bezirksschiedsrichterwarte in Kürze weitere Informationen, um diese – wie im letzten Jahr – selbst organisieren zu können.

In Sachen Ausbildung sollen die Module inhaltlich überarbeitet werden, um einen besseren Praxisbezug zu gewährleisten. Im Allgemeinen ist man überzeugt, mit dem gegenwärtigen Konzept einen guten Weg eingeschlagen zu haben. Als Problematisch erweist sich allerdings immer noch die Organisation, wenn Schiedsrichter in den Modulen ihre theoretische Prüfung nicht bestanden haben, und diese dann nachholen müssen. Hier soll spätestens zur nächsten erweiterten SRK-Sitzung eine Lösung erarbeitet und besprochen werden.
Im Rahmen der diesjährigen LSK-Sitzung wurde ein Online-Portal vorgestellt, welches sich zur Zeit noch in der Testphase befindet. Dies kann in Zukunft einen Online-Lehrgang ermöglichen, welcher dem eigentlichen LSE-Lehrgang vorangestellt wird. Dir SRK erhofft sich durch diesen Online-Lehrgang zunächst eine bessere Selektion der Teilnehmer und zum anderen mehr Freiräume während der eigentlichen Lehrgangszeit, die gerade in der E-Ausbildung sehr knapp ist.

Die nächste SRK-Sitzung wird im September stattfinden.

Erstes Prüfungsmodul im Bezirk Gießen erfolgreich durchgeführt

Am heutigen Samstag fand in Butzbach das erste Prüfungsmodul im Bezirk Gießen statt. Der TSV Butzbach stellte hierfür eine Halle sowie zwei motivierte Mannschaften, um insgesamt 14 Schiedsrichter die praktische Prüfung abzunehmen. Als Referenten, bzw. Prüfer waren Erik Etzelmüller und Stefan Deibel für die Durchführung verantwortlich.
Für beide war es schön zu sehen, welche Entwicklung die Kandidaten in den letzten Monaten durchlaufen haben und so konnten – wenn auch mit Hinweisen und vielen Hausaufgaben zur weiteren Verbesserungen – alle Prüfungen als bestanden gewertet werden.

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